Gos­se und Gla­mour – Som­mer 2025

Gos­se und Glamour

Echo der Moderne

Eine Hom­mage an Kurt Weill, den Broad­way und Berlin!

Spiel­or­te

Auf­füh­run­gen sind bis­lang geplant in Kip­pen­heim, Frei­burg, Stutt­gart und Berlin…

Tickets

Sobald die Ter­mi­ne fest­ste­hen wer­den Tickets hier erhält­lich sein.

ORSO­vo­cals mit neu­em Pro­gramm für 2025

Zwi­schen der Unter­welt der Gau­ner, Bett­ler und Pro­sti­tu­ier­ten und dem sich in Luxus suh­len­den kor­rup­ten Bür­ger­tum wie in der Drei­gro­schen­oper dar­ge­stellt bewegt sich das neue Pro­gramm der ORSO­vo­cals für das Jahr 2025.

Am 2. März 2024 wäre Kurt Weill 125 Jah­re alt gewor­den und gleich­zei­tig jährt sich sein Todes­tag zum 50. Mal. Aus die­sem Anlass plant das ORSO unter der Lei­tung von Wolf­gang Roese erst­mals eine halb-sze­ni­sche Auf­füh­rung mit Höhe­punk­ten aus dem viel­fäl­ti­gen Schaf­fen Kurt Weills. Nicht zuletzt ist das neue Pro­gramm auch der Tat­sa­che geschul­det, daß Eltern und Groß­el­tern Kurt Weills gleich­zei­tig ehe­mals Nach­barn von Roeses Groß. bzw. Ur-Groß­el­tern im badi­schen Kip­pen­heim waren.

„Kurt Weill war ein Revo­lu­tio­när der Büh­ne, des­sen Musik und Ideen die Gren­ze zwi­schen Unter­hal­tung und Kunst verwischten.“

(David Drew)

Kurt Weill war ein deutsch-ame­ri­ka­ni­scher Kom­po­nist, der durch sei­ne Zusam­men­ar­beit mit Ber­tolt Brecht und Wer­ke wie die Drei­gro­schen­oper welt­be­rühmt wur­de. In den 1930er Jah­ren floh er vor den Nazis in die USA, wo er sei­ne musi­ka­li­sche Spra­che wei­ter­ent­wi­ckel­te und am Broad­way mit inno­va­ti­ven Musi­cals Erfol­ge fei­er­te. Weill ver­band klas­si­sche Kom­po­si­ti­on mit moder­nen und gesell­schafts­kri­ti­schen The­men und präg­te so eine ein­zig­ar­ti­ge, gen­re­über­grei­fen­de Musik­spra­che, die bis heu­te nachhallt.

„Kurt hat­te immer einen bestimm­ten Klang im Ohr – nicht nach der Schön­heit allein, son­dern nach der Wahrheit.“

(Lot­te Lenya, Weills Ehefrau)

  • Gos­se steht für Weills Fokus auf die ein­fa­chen, oft ver­ges­se­nen Men­schen und The­men wie sozia­le Unge­rech­tig­keit, die in Stü­cken wie “Die Drei­gro­schen­oper” oder “Maha­go­n­ny Song­spiel” the­ma­ti­siert werden.
  • Gla­mour hin­ge­gen für die glanz­vol­le, fast iro­nisch dar­ge­stell­te Welt des Show­busi­ness und der ame­ri­ka­ni­schen Musi­cals ste­hen, die Weill spä­ter präg­te, etwa in “Street Sce­ne”, “Lady in the Dark” oder “One Touch of Venus”.

„Ich habe nie etwas geschrie­ben, das für die Schub­la­de gedacht war. Jeder mei­ner Tak­te war dafür gedacht, eine Funk­ti­on zu erfüllen.“

(Kurt Weill)

Musik­bei­spie­le

Wolf­gang Roese wird eige­ne Arran­ge­ments für die ORSO­vo­cals & Fri­ends kre­ieren und lässt dabei in sei­ner Insze­nie­rung von “Gos­se & Gla­mour” sei­ner Lei­den­schaft für das Musik­thea­ter frei­en Lauf.

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