Gos­se & Glamour

Gos­se & Gla­mour – Echo der Moderne

Eine Hom­mage an Kurt Weill, den Broad­way und das Ber­lin der wil­den 20er-Jahre

Sams­tag, 11. Juli 2026, 19:30 Uhr
Thea­ter­haus Stuttgart
Gast­spiel auf Ein­la­dung der Stutt­gar­ter Chorta­ge.

Bit­te ver­ges­sen Sie nicht, im Buchungs­fens­ter unter Fir­ma “ORSO” ein­zu­tra­gen – vie­len Dank!

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Vie­le Kurt-Weill-Songs sind welt­be­kannt und eini­ge wur­den zu Jazz-Stan­dards wie “Speak low”, “My Ship” oder “Mack the Kni­fe”. Sie wur­den inter­pre­tiert von Legen­den wie Ella Fitz­ge­rald, Mari­an­ne Faithfull, Nina Hagen oder „The Doors“. Weills Hits sind den meis­ten Men­schen geläu­fi­ger als der Kom­po­nist selbst. In Deutsch­land erin­nert man sich meist nur an die Wer­ke sei­ner Schaf­fens­pha­se vor sei­ner Flucht nach Ame­ri­ka: Die Drei­gro­schen­oper oder das Maha­go­n­ny-Song­spiel. Sei­ne Broad­way­wer­ke wie “Street Sce­ne” oder “One Touch of Venus” oder “Lady in the Dark” hört man hier­zu­lan­de selten.
Was das alles mit ORSO (Orches­tra & Cho­ral Socie­ty e. V.) zu tun hat?
Grün­der von ORSO ist der gebür­ti­ge Kip­pen­hei­mer Wolf­gang Roese. Er lebt heu­te in Ber­lin, in der Stadt, in der Kurt Weill die “Drei­gro­schen­oper” schuf, die auch heu­te noch am Ber­li­ner Ensem­ble insze­niert und gefei­ert wird. In Kip­pen­heim jedoch, nur zwei Häu­ser wei­ter von der Obe­ren Haupt­str. 7, in der Roese auf­ge­wach­sen ist, leb­ten die Eltern von Kurt Weill, Albert und Emma. Sie zogen 1899 nach Des­sau und wan­der­ten spä­ter nach Paläs­ti­na aus. In der Syn­ago­ge in Kip­pen­heim, einem idyl­li­schen klei­nen Dorf in Süd­ba­den, star­te­ten die ORSO­vo­cals im ver­gan­ge­nen Som­mer eine außer­ge­wöhn­li­che Per­for­mance unter dem Titel „Gos­se und Gla­mour”. Sie begann in der Syn­ago­ge, dann zog der Chor samt Orches­ter sin­gend, tan­zend und spie­lend durch das Dorf, mach­ten im Hof des Gast­hau­ses Rind­fuß Sta­ti­on (dem Haus der Weills) und wan­der­ten ins Bür­ger­haus, wo sie eine ful­mi­nan­te Show darboten.

ORSO­vo­cals – das sind die Stim­men des ORSO­cho­res der Stand­or­te Ber­lin, Stutt­gart und Frei­burg, die sich neben chor­sym­pho­ni­scher oder Cross­over-Pro­gram­men auch mit gro­ßer Lei­den­schaft dem Musik­thea­ter wid­men. Sie schlüp­fen in die Rol­len der Gestal­ten aus Weills Schaf­fen und brin­gen die wil­den 20er- und düs­te­ren 30er-Jah­re in einer wil­den Revue auf die Büh­ne des Kam­mer­mu­sik­saals der Phil­har­mo­nie Berlin.
Zu erle­ben sind die spiel- und tanz­freu­di­gen ORSO­vo­cals unter der Lei­tung von Wolf­gang Roese am Kla­vier mit Kurt Weills Welt­hits sowohl aus sei­ner deut­schen als auch ame­ri­ka­ni­schen Schaffensphase.

Impres­sio­nen Frei­bur­ger Chor­nacht 2025 – © Ellen Schmauss

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