Gos­se & Gla­mour – Eine Hom­mage an Kurt Weil 2026

Gos­se & Gla­mour – Echo der Moderne

Eine Hom­mage an Kurt Weill zum 125. Geburtstag

Kurt Weill – Som­mer 2025

Sams­tag, 21. Juni
 “Fête de la Musi­que” @ Ber­li­ner Dom 15:30

Frei­tag, 11. Juli
Frei­bur­ger Chor­nacht, 19:30 & 22:30

Grund­sätz­lich kön­nen Kombi-Ticketinhaber*innen jeder­zeit ins Bür­ger­haus kom­men und uns bei der Arbeit zuse­hen. Da sich aber Pro­ben­dis­po­si­ti­on immer mal kurz­fris­tig ändern kann, sind Lücken für Umbauten/​Pausen/​Besprechungen nicht genau vorherzusagen.

Hier unse­re Emp­feh­lung für Zei­ten wo die Chö­re am ehes­ten das Sin­gen, Tan­zen und Schau­spie­lern proben:

Sams­tag, 12.7.
ab ca. 13:30 Uhr: ORSO­chö­re (Choreo/​Regie)
ab ca. 15 Uhr: Chorsolisten
ab ca. 15:20: ORSO + Männerchöre

Sonn­tag, 13.7.
ab ca. 10:30–13:30 Feinschliff
ab ca. 14:00 – 16:00 Durchläufe

Sie kön­nen ein­fach jeder­zeit locker kom­men und gehen, wann immer Sie mögen.

Sams­tag, 12. Juli
Kip­pen­heim (Bür­ger­haus)

DIVA KRASS – Ger­rit Hericks (Vocals) & Wolf­gang Roese (Pia­no)
Ein etwas ande­rer Lie­der­abend. Details dazu hier…

19:40 Ein­lass, 20 Uhr Beginn, Ende gegen 21:30

Sonn­tag, 13. Juli – Kippenheim

GOS­SE & GLA­MOUR – ORSO & FRI­ENDS mit Per­for­mance zu Kurt Weill

19:40 Ein­lass Syn­ago­ge, Beginn 20 Uhr
Ankunft Bür­ger­haus ca. 21:00 Uhr, Ende ca. 22:00 Uhr – Ände­run­gen vor­be­hal­ten, bit­te ver­ge­wis­sern Sie sich am Tag der Ver­an­stal­tung noch mal auf die­ser Web­site. Vie­len Dank!

Wich­ti­ge Hinweise:
Tickets an Abend­kas­se (Syn­ago­ge) müss­ten dort pas­send in bar (20€) bezahlt wer­den. (Wir emp­feh­len im Vorraus online zu buchen.) .
Wenn Syn­ago­ge über­füllt, gibt es einen Nach­ein­lass im Bür­ger­haus für 15€ (dort auch Kar­ten­zah­lung) ab ca. 21 Uhr, je nach Ankunfts­zeit der Prozession.

Blei­ben Sie infor­miert mit unse­rem News­let­ter…

Ver­rucht und auf­rüt­telnd – ORSO­vo­cals & Fri­ends zu Gast in Kippenheim

“Und der Hai­fisch, der hat Zäh­ne …” Vie­le Kurt Weill Songs sind welt­be­kannt und eini­ge wur­den zu Jazz-Stan­dards wie “Speak low”, “My Ship” oder eben “Mack the Kni­fe” und wur­den von Legen­den inter­pre­tiert wie Ella Fitz­ge­rald oder The Doors. Sei­ne Hits sind den meis­ten Men­schen geläu­fi­ger als der Kom­po­nist selbst. In Deutsch­land erin­nert man sich meist nur an die Wer­ke sei­ner Schaf­fens­pha­se vor sei­ner Flucht nach Ame­ri­ka: Die Drei­gro­schen­oper oder das Maha­go­n­ny-Song­spiel. Sei­ne Broad­way­wer­ke wie “Street Sce­ne” oder “One Touch of Venus” oder “Lady in the Dark” hört man hier­zu­lan­de selten. 

Was das alles mit ORSO (Orches­tra & Cho­ral Socie­ty e. V.) zu tun hat? Grün­der von ORSO ist der gebür­ti­ge Kip­pen­hei­mer Wolf­gang Roese, der heu­te in Ber­lin lebt, die Stadt in der Kurt Weill die “Drei­gro­schen­oper” schuf, die auch heu­te noch am Ber­li­ner Ensem­ble insze­niert und gefei­ert wird. In Kip­pen­heim jedoch, nur zwei Häu­ser wei­ter von der Obe­ren Haupt­str. 7, in der Roese auf­ge­wach­sen ist, leb­ten die Eltern von Kurt Weill, Albert und Emma. Sie zogen 1899 nach Des­sau und wan­der­ten spä­ter nach Paläs­ti­na aus. Albert war Kan­tor an der Syn­ago­ge in Kip­pen­heim und genau dort wer­den die ORSO­vo­cals den Start­punkt set­zen für eine außer­ge­wöhn­li­che Per­for­mance unter dem Titel “Gos­se und Gla­mour”. ORSO­vo­cals – das sind die Stim­men des ORSO­cho­res, der inzwi­schen mit Frei­burg, Stutt­gart und Ber­lin an drei Stand­or­ten zuhau­se ist. Die Chorist*innen schlüp­fen in die Rol­len der Gestal­ten aus Weills und Brechts Schaf­fen und brin­gen die wil­den 20er- und düs­te­ren 30er-Jah­re nach fast 100 Jah­ren nach Kip­pen­heim und damit Welt­hits von Kurt Weill sowohl aus der ame­ri­ka­ni­schen als auch der deut­schen Schaffensphase.

Geplant ist das Gan­ze als “Wan­del­kon­zert”, Publi­kum und Künstler*innen zie­hen von Ort zu Ort und es wird – außer im Bür­ger­haus, aber auch da nur ein­ge­schränkt – kei­ne Sitz­plät­ze geben. Mit Son­nen­un­ter­gang am Sonn­tag, den 13. Juli wer­den die ers­ten Klän­ge aus der Syn­ago­ge drin­gen. Von dort aus geht es zu einem Kurz­be­such in den Hof des alten Gast­haus “Rind­fuss” und anschlie­ßend mit einer gro­ßen Pro­zes­si­on der Gangs­ter und Huren über die B3 ins Bür­ger­haus, in dem der Höhe­punkt statt­fin­den wird. Neben den Sänger*innen des ORSO aus Ber­lin, Stutt­gart und Frei­burg sind Musi­ker des Musik­ver­eins Kip­pen­heim – bei dem Roese sei­ne musi­ka­li­sche Kind­heit ver­bracht hat­te – sowie die Män­ner­ge­sang­ver­ei­ne Kip­pen­heim und Frei­burg-Lehen beteiligt. 

Am Vor­abend, Sams­tag, den 12. Juli gibt Wolf­gang Roese zusam­men mit Musi­cal­star Ger­rit Hericks einen Lie­der­abend der beson­de­ren Art: “Diva krass” ist der Titel des auf­re­gen­den Pro­gramms, das die bei­den Künst­ler eben­falls im Bür­ger­haus prä­sen­tie­ren wer­den – bei nor­ma­ler Kon­zert­be­stuh­lung. Zudem mit von der Par­tie an bei­den Tagen: Bri­git­te Oel­ke, eben­falls gefrag­ter Musi­cal­star und nach Roeses Auf­fas­sung DIE Inter­pre­tin für die star­ken, abgrün­di­gen, zer­ris­se­nen, der­ben wie zar­ten aber auch viel­schich­ti­gen Frau­en­fi­gu­ren in Weills Werken.

An bei­den Tagen wird zudem tags­über inten­siv für die Per­for­mance geprobt und die­se Pro­ben wer­den teil­wei­se für die Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht. Es wird für bei­de Tage Tickets geben und zudem ein Kom­bi-Ticket für bei­de Tagen inkl. aller Proben. 

Ein außer­ge­wöhn­li­ches Gemeinschaftsprojekt

Für das “Kurt-Weill-Wochen­en­de” in Kip­pen­heim hat Wolf­gang Roese eini­ge Mit­strei­ter aus sei­ner alten Hei­mat ein­ge­la­den sowie den Männ­cher­chor aus Frei­burg-Lehen. Aus Kip­pen­heim selbst wer­den die Blech­blä­ser des Musik­ver­ein sowie die Män­ner des Gesang­ver­eins die Per­for­mance unter­stüt­zen. ORSO ist mit Cho­ris­ten der Stand­or­te Frei­burg, Stutt­gart und Ber­lin ver­tre­ten. Dazu gesel­len sich noch Gast­mu­si­ker des ORSO­phil­har­mo­nic und wir freu­en uns beson­ders auf unse­re Spe­cial Guests: Bri­git­te Oel­ke und Ger­rit Hericks!

Wir dan­ken auf das Herz­lichs­te für die Unterstützung:

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