Hoo­r­ay for Hollywood

Film­mu­sik & Musik im Film von 1930 bis 2020

Chor und Orches­ter des ORSO­phil­har­mo­nic mit über 180 Mitwirkenden

Prze­mys­law Win­ni­cki, Kla­vier – Andre­as Bie­ber, Mode­ra­ti­on – Wolf­gang Roese, Dirigent

21. Mai 2022

Stutt­gart, Liederhalle

20 Uhr – Ein­lass 19 Uhr

22. Mai 2022

Frei­burg, Konzerthaus

20 Uhr – Ein­lass 19 Uhr

6. Juni 2022

Ber­lin, Philharmonie

20 Uhr – Ein­lass 19 Uhr

„Film­mu­sik ist nichts ande­res als Tape­te, ein Füll­ma­te­ri­al.“ (Igor Stra­win­sky)

Ganz so dras­tisch wie Stra­win­sky sieht das unser künst­le­ri­scher Lei­ter Wolf­gang Roese nicht und prä­sen­tiert mit dem ORSO­phil­har­mo­nic klang­ge­wal­ti­ge „Sound­tracks“ aus knapp 100 Jah­ren Film­schaf­fen. Bereits im Janu­ar 2019 Jahr spiel­te ORSO mit gro­ßem Erfolg Klas­si­ker der Film­mu­sik, wie „Robin Hood“ von Erich W. Korn­gold oder „Ben Hur“ von Miklós Róz­sas. Damit tra­ten die ORSO­phil­har­mo­ni­ker u.a. im Sen­de­saal des RBB in Ber­lin und im Kon­zert­haus Frei­burg auf.

Für die­se Sai­son prä­sen­tiert das ORSO erst­mals ein Film­mu­sik-Kon­zert auch in der Phil­har­mo­nie Ber­lin und der Lie­der­hal­le Stutt­gart. Von aktu­el­len Block­bus­tern über Film­klas­si­ker bis hin zu klas­si­schen Wer­ken, die durch das Medi­um Film erst bekann­ter wur­den, reicht das Spektrum.

“Von Bach über Bar­ber bis Baby­lon Ber­lin – 100 Jah­re Musik im Film!”

Erle­ben Sie sowohl Ber­lin ab den 30er als auch das Hol­ly­wood ab den 40er Jah­ren bis heu­te in einem viel­fäl­ti­gen Kon­zert­pro­gramm. Berühm­te und aktu­el­le Block­bus­ter-Sound­tracks dür­fen eben­so­we­nig feh­len, wie über­ra­schen­de und sel­ten gehör­te Film­mo­men­te: Neben der orches­tra­len Far­ben­pracht eines John Wil­liams ste­hen zar­te Chor­klän­ge aus „Les Cho­ris­tes“. Hanns Eis­lers Musik zum Arbei­ter­film “Kuh­le Wam­pe” steht dem “Ada­gio for Strings” von Samu­el Bar­ber gegen­über. Ali­ce im Wun­der­land begeg­net Figu­ren aus Star Wars und Har­ry Potter.

Anspruchs­vol­le Hol­ly­wood­par­ti­tu­ren für gro­ßes Sym­pho­nie­or­ches­ter und Chor las­sen mit der Spiel­freu­de von rund 200 Mit­wir­ken­den den Film im Kopf des Zuhö­rers leben­dig wer­den – selbst wenn die­ser den Film nie gese­hen hat.

Diri­gent Wolf­gang Roese wird gemein­sam mit Andre­as Bie­ber den Abend moderieren.

„Musik ist Musik, egal ob für den Kon­zert­saal, eine Tri­bü­ne oder das Kino.“ (Erich Wolf­gang Korngold)

Pro­gramm­bei­spie­le

Fil­me

Star Wars – Har­ry Pot­ter – Juras­sic Park – Baby­lon Ber­lin – War­schau­er Kon­zert – Schla­fes Bru­der – Die Kin­der des Mon­sieur Mathieu – Kuh­le Wam­pe – Ali­ce in Won­der­land – Ada­gio for Strings/​Agnus Dei – Viel Lärm um Nichts – Tom and Jer­ry at MGM – Ope­ra­ti­on Walküre -

Kom­po­nis­ten

John Wil­liams – Debus­sy – Dan­ny Elf­man – Hanns Eis­ler – Samu­el Bar­ber – Richard Add­in­sell – Johann Sebas­ti­an Bach – Patrik Doyle

Klas­si­sche Wer­ke in Filmen

Ada­gio for Strings (Agnus Dei) – War­schau­er Kon­zert – Komm, o Tod – Beau Soir

(Ände­run­gen vorbehalten!)

Prze­mys­law Win­ni­cki  

Der aus Polen stam­men­de vir­tuo­se Pia­nist, Prze­mys­law Win­ni­cki  stu­dier­te an der Aka­de­mie der Küns­te, Kra­kow. 2021 gewann er den Ers­ten Preis der WPTA, Inter­na­tio­nal Pia­no-Kom­pe­ti­ti­on, in Ser­bi­en; Der­zeit nimmt er an einer Post­gra­dua­len Wei­ter­bil­dung teil, am Roy­al Col­lege of Music in Lon­don. 

Er gewann Prei­se in sei­nem Hei­mat­land und in inter­na­tio­na­len Wett­be­wer­ben, so den zwei­ten Preis beim inter­na­tio­na­len Kla­vier­wett­be­werb in Ischia (Ita­li­en) 2015. 2011 gewann er den „Inter­na­tio­na­len Cho­pin-Wett­be­werb“ in Rom, war Fina­list des „Moni­usz­ko Inter­na­tio­nal Pia­no Com­pe­ti­ti­on” in Minsk und des „Yama­ha Foun­da­ti­on Pia­no Com­pe­ti­ti­on” in Polen.

Er beglei­te­te als Solist vie­le Orches­ter, trat in Minsk mit dem Weiß­rus­si­schen Staats­or­ches­ter, in Rei­chen­au mit dem Orches­ter der Inter­na­tio­na­len Som­mer­aka­de­mie auf und tour­te mit ver­schie­de­nen pol­ni­schen phil­har­mo­ni­schen Ensembles.

Mehr zu Prze­mys­law unter https://www.przemekwinnicki.com/en/

Andre­as Bie­ber ist Musi­cal­dar­stel­ler, Sän­ger, Mode­ra­tor, kurz: Enter­tai­ner. Sei­ne Aus­bil­dung begann er in Schau­spiel und Gesang am Thea­ter an der Wien. Sein ers­tes Enga­ge­ment bekam er auch in Wien im Ronacher in der Wie­ner Cats-Pro­duk­ti­on. Er blieb Wien treu, als Kron­prinz Rudolf in der Welt­ur­auf­füh­rung von Eli­sa­beth am Thea­ter an der Wien, als Dan­ny in Grease und als Vic­tor in Bar­ba­rel­la im Rai­mund Thea­ter. Als Hed­wig in Hed­wig and the Angry Inch gelang Bie­ber im Wie­ner Metro­pol ein viel­schich­ti­ges Por­trät eines Grenzgängers.

Er war der Ori­gi­nal­dar­stel­ler des Joseph in Andrew Lloyd Web­bers Musi­cal Joseph and the Ama­zing Tech­ni­co­lor Dream­coat im Colos­se­um in Essen. Als Magi­er bril­lier­te er in Peter Maf­fays Taba­lu­ga und Lil­li in Ober­hau­sen, sowie als James Dean in Die Legen­de von Jim­my in Essen, als Tom­my am Opern­haus Dort­mund oder als Eupho­ri­on in Faust II bei den Bad Hers­fel­der Festspielen.

Im Ber­li­ner Renais­sance-Thea­ter trat er seit Dezem­ber 2012 in der Revue Ich weiß nicht, zu wem ich gehö­re mit Tex­ten und Lie­dern von Goe­the, Schil­ler, Fried­rich Hol­laen­der, Ste­phen Trask sowie Kan­der & Ebb auf. Dort ist Bie­ber 2018 auch als Leo­pold in dem Sing­spiel Im wei­ßen Rössl zu sehen. Von Okto­ber 2018 bis März 2020 ver­kör­per­te er den Enter­tai­ner in der Revue Vivid Grand Show im Ber­li­ner Friedrichstadt-Palast.

Mehr zu Andre­as Bie­ber unter https://andreas-bieber.de

Die jun­ge Lit­taue­rin ist eine der füh­ren­den Kon­zert­or­ga­nis­ten Deutsch­lands. Sie stu­dier­te Orgel und Musik­wis­sen­schaft an der Litaui­schen Aka­de­mie für Musik und Thea­ter. Wei­te­re Orgel­stu­di­en absol­vier­te sie an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­len­de Kunst in Wien, an der Sibe­l­i­us-Aka­de­mie in Hel­sin­ki und an der Hoch­schu­le für Musik in Det­mold. In Stutt­gart und Ber­lin wird sie das Orgels­o­lo aus „Schla­fes Bru­der“ an der gro­ßen Kon­zert­or­gel präsentieren.

Mehr zu Karo­li­na Juo­de­ly­te auf https://www.karolinajuodelyte.com

Auf Grund von Erkran­kung ist in Ber­lin spon­tan Musi­cal­dar­stel­ler, Enter­tai­ner und Mode­ra­tor Ger­rit Hericks eingesprungen.

Ger­rit Hericks ist Musi­cal­dar­stel­ler, Agent und Produzent. 

Er absol­vier­te sei­ne Aus­bil­dung zum Musi­cal­dar­stel­ler 2014 an der renom­mier­ten Ham­burg School of Enter­tain­ment. Bereits wäh­rend sei­ner Aus­bil­dung stand der gebür­ti­ge West­fa­le in ver­schie­de­nen Enga­ge­ments, wie zum Bei­spiel im Rock­mu­si­cal RENT, auf der Bühne.

Zu sei­nem Reper­toire gehö­ren nun­mehr vie­le namen­haf­te Stü­cke wie z.B. WEST SIDE STO­RY, GRAND HOTEL, HAIR, TITA­NIC, ANY­THING GOES, SUN­SET BOU­LE­VARD, ROCKY HOR­ROR SHOW, DIR­TY DANCING, MY FAIR LADY und DAS DSCHUNGELBUCH.

Zudem war Ger­rit in DISNEY’S DER GLÖCK­NER VON NOT­RE DAME im Stage Apol­lo Thea­ter Stutt­gart als Zweit­be­set­zung Qua­si­mo­do zu sehen.

Von 2019–22 über­nahm er die Titel­rol­le des PEER GYNT im gleich­na­mi­gen Rock­mu­si­cal der Opern­werk­statt am Rhein. Seit 2021 Ger­rit als Solist auf den Schif­fen der TUI MEIN SCHIFF-Flot­te unterwegs.

Mehr unter www.gerrithericks.com

In Vor­be­rei­tung auf die Film­mu­sik-Kon­zer­te hat ORSO Ber­lin e.V. das Pro­jekt „Neu­start Stim­me“ gestar­tet. In inten­si­ver Stimm­bil­dungs-Arbeit ein­zeln und in Klein­grup­pen wur­den die viel­fäl­ti­gen Stim­men der Sänger:innen nach der lan­gen unfrei­wil­li­gen Coro­na-Pau­se wie­der auf­ge­baut und fit gemacht für den Kon­zert­be­trieb. Mög­lich gemacht wur­de dies durch das För­der­pro­gramm NEU­START AMATEURMUSIK.

Im Rah­men von NEU­START KUL­TUR und dem Förderprogramm NEU­START AMA­TEUR­MU­SIK wer­den Pro­jek­te gefördert, mit denen Ensem­bles der Ama­teur­mu­sik ihre musi­ka­li­sche Arbeit und ihren Pro­ben­be­trieb wie­der­be­le­ben sowie Coro­na-kon­for­me Kon­zert- und Ver­an­stal­tungs­for­ma­te erpro­ben können – mit dem Ziel, ermu­ti­gend und bei­spiel­ge­bend für ande­re Ensem­bles zu wir­ken und neue Per­spek­ti­ven zu ent­wi­ckeln. Zudem unterstützt der BMCO Bun­des­mu­sik­ver­band Chor & Orches­ter e.V. als Dach­ver­band und mit­tel­aus­rei­chen­de Stel­le über sei­ne Mitgliedsverbände den Auf­bau eines bun­des­wei­ten Kom­pe­tenz­netz­wer­kes für die Bera­tung und Unterstützung der zumeist ehren­amt­lich getra­ge­nen Amateurmusikszene.

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