Am 3. Januar feierte Wolfgang Roese mit dem Rock-Symphony-Orchester Debut in der Berliner Philharmonie. Zusammen mit den Solisten Brenda Boykin, Mennana Ennaoui, Alex Melcher, Susanne Müller, Max Prodinger und David Michael Johnson wurden Chor, Orchester und Rockband frenetisch gefeiert. Die nächste Rock-Symphony-Night in Berlin ist in Vorbereitung, Stay tuned!

Am 22. Juli eröffnet ORSO mit der „Rock-Symphony-Night“ das Festival an der Hochfirstschanze 2016. Im Interview spricht  der künstlerische Leiter, Dirigent und Gründer von ORSO, Wolfang Roese, über die Besonderheit der Kulisse, die Arbeit mit der größten Band der Welt und verrät vorab erste Programmhighlights.  

1. Ist die Kulisse der Hochfirstschanze für Sie etwas Besonderes? 

Oh ja, das ist sie! Wenn die Dämmerung hereinbricht hat dieser Ort fast etwas Magisches, Unheimliches. Die Stimmung an der Schanze ist immer sehr speziell und die natürliche Steigung ist ideal für ein bestuhltes Konzert. Als Dirigent habe ich, ähnlich wie die Zuschauer, den Blick auf die steil aufragende Schanze, da die Bühne hinten offen ist. Zum Nachteil der Choristen, die im schlimmsten Fall im Regen stehen oder genauso wie Orchester sich da oben einen abfrieren *lacht*.

2. Warum sollte sich der Zuschauer die „ORSO- Rock-Symphony-Night“ an der Hochfirstschanze am Freitagabend  nicht entgehen lassen? 

Eine Rock-Symphony-Produktion des ORSO ist extrem aufwändig, insbesondere in Sachen Bühne und Ton. Daher spielt ORSO meist nur im Konzerthaus oder der Rothaus Arena oder in Berlin. Open-Air-Konzerte sind jedenfalls ein Riesenunterfangen, weshalb ORSO auch nur selten unter freiem Himmel zu hören ist. Die letzte Rock-Symphony-Night ist schon um die drei Jahre her, wer weiß wann es die nächste Gelegenheit im Freiburger Raum gibt ORSO in dieser besonderen Atmosphäre zu erleben.

3. Sie sind künstlerischer Leiter und Dirigent der mit 200 Mitgliedern „größten Band der Welt“. Wie ist es vor so vielen Leuten zu stehen, die alle auf ihren Einsatz warten? 

Es spielt keine Rolle wie viele Leute da sitzen und stehen. Wichtiger ist WAS für Leute, mit wem arbeitet man zusammen. Die Größe der Besetzung ist eigentlich auch nichts Besonderes. Mahler war mit der Symphonie der Tausend da schon um einiges weiter was große Besetzungen angeht. Ich mag einfach den großen „Farbmalkasten“ den ein großes Orchester mit vielen verschiedenen Instrumenten nun mal bietet. Das ist besonders auch für das Arrangieren und Komponieren reizvoll.

4. Wie setzt sich die größte Band der Welt denn zusammen?

Grundlage ist ein modernes Symphonieorchester, das um einige zusätzliche Bläserstimmen erweitert ist. Ca. 120 Stellen umfasst das Rock-Symphony-Orchestra, ähnlich wie bei romantischen Klangkörpern des 19. und 20. Jahrhunderts, nur eben mit zusätzlichen Saxophonen, verstärktem Holz und Blech. Hinzu kommt die fünfköpfige Rockband und als Krönung ein leistungsstarker Chor mit 60 bis 80 Sängern. Zahlreiche Solisten aus den verschiedensten Bereichen wie Musical, Oper, Rock, Pop und Jazz bereichern das Programm zusätzlich.

5. Am Anfang von ORSO stand ein Studentenorchester, mittlerweile gastieren Sie  regelmäßig in der Berliner Philharmonie, im Dom und im Friedrichstadtpalast. Wie bewerten Sie die Entwicklung Ihres Orchesters?

Die Entwicklung geht seit Mitte der Neunziger konsequent und mal mehr und mal weniger steil nach oben. Ursprünglich waren es Schüler des Gymnasiums Ettenheim, die sich zu einem Schulorchester gefunden hatten, da war Anfang der 90er Jahre. Dann wurde es zu einem Studentenorchester, ebenso, wie wir alle älter wurden. Heute ist es ein semiprofessioneller Klangkörper der Künstler aus über 14 Nationen vereint. Und die Entwicklung wird nie abgeschlossen sein. Mir geht es auch nicht immer schnell genug mit der Professionalisierung, weil einfach die finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand fehlt. ORSO könnte noch viel mehr bewegen und auf ein noch höheres künstlerisches Niveau klettern, müssten wir nicht ständig um die Existenz bangen.

6. Welches Programm erwartet den Besucher? Können Sie dem Zuschauer schon etwas über die Highlights verraten?   

Zwei neue Solistinnen werden sich vorstellen, die erst vor kurzem zu ORSO gestoßen sind: Mennana Ennaoui ist eine unglaubliche Rockröhre, geboren in Marokko und aufgewachsen in Holland. Sie ist unsere „Tina Turner“, die das Solistenensemble mit ihrer Stimmfarbe unglaublich bereichert. Im starken Kontrast dazu haben wir auf der klassischen Seite Josy Santos. Die gebürtige Brasilianerin feiert gerade ihre ersten Erfolge an der Stuttgarter Staatsoper. Ihr Mezzosopran hat fast etwas Hypnotisches und ihre Ausstrahlung ist umwerfend. Neben diesen beiden Neuzugängen sind natürlich auch unsere bisherigen Stars am Start. Es gibt auch zahlreiche neue Titel, die noch nie Open-Air gespielt wurden. Es wird Musik von Aerosmith und Mothers Finest zu hören sein, genauso wie Led Zeppelin und Queen, aber auch Puccini, Piazola und Bernstein. Mit „Space Oddity“ gibt es eine symphonisch-rockige Hommage an den im Frühjahr verstorbenen David Bowie.

Ausführliche Informationen zur ORSO „Rock-Symphony-Night“ finden sich unter  www.orso.co.

Informationen und Tickets zum Festival an der Hochfirstschanze 2016 sind erhältlich bei allen Tourist-Informationen der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, bei allen ReserviX-Vorverkaufsstellen sowie unter www.reservix.de, außerdem telefonisch unter 07652/1206-30 und www.hochschwarzwald.de/festival.

Karten sind ab 30 Euro für Erwachsene und ab 24 Euro für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte (ermäßigt) erhältlich. Alle Preise verstehen sich zzgl. VVK- und Systemgebühren.

 

Am 12. März wird Wolfgang Roese das Abschlusskonzert des 5. Musikfestival des Mozarteum Brasil in Trancoso dirigieren. Bereits seit einer Woche laufen die Proben für Rock Symphony in Belo Horizonte/ Brasilien mit dem Orquestra Sinfônica de Minas Gerais, mit der ORSOband und den Solisten Angelika Kirchschlager, Rafael Fingerlos, Mennana Ennaoui und Alex Melcher. In Kürze reisen die Musiker weiter nach Trancoso, wo bereits am Samstag, 5. März, das Eröffnungskonzert des Festival stattfindet.

Mit Begeisterungsstürmen und Standing Ovations feierte das Freiburger Publikum die Rückkehr der ORSO-Rocksinfoniker ins Konzerthaus Freiburg. Über 1.500 Besucher im Saal und 200 Musiker auf der Bühne ließen keine Zweifel daran aufkommen, dass es richtig war, die Rock-Symphony-Night wieder im Konzerthaus zu zelebrieren. Klanggewaltige Solisten wie Brenda Boykin, Brigitte Oelke, DMJ oder neu im ORSOcast Mennana Ennaoui verliehen Orchester & Chor ein weiteres Glanzlicht. Nicht zu vergessen die Begeisterungsstürme bei Susanne Müllers Performance der Arie „Glitter and be Gay“ (Leonard Bernstein, Candide) oder Gunnar Schierreichs „Caruso“. Durch das Programm führten witzig und charmant Nini Stadlmann und Tom van Hasselt  – „Die Stammzellformation“.

Doch nach dem Konzert ist vor dem Konzert und so sind die ORSOnauten bereits mit allen Kräften mit den Vorbereitungen für das Novemberkonzert „Verdi -Messa da Requiem“ beschäftigt. Wir freuen uns, Ihnen hochkarätige Solisten wie Yvonne Frazier, Anja Jung, Gunnar Schierreich und Duccio Dal Monte präsentieren zu können.

Sichern Sie sich Ihre Tickets bei reservix.de, allen bekannten Vorverkaufsstellen oder direkt bei unserer Tickethotline 0761-70 73 200 (Mo-Fr, 10-18 Uhr). Oder kommen Sie doch einfach bei uns in der Geschäftsstelle vorbei: Schwarzwaldstr. 9, direkt hinter der Schwabentorbrücke. Wir freuen uns auf Sie :)

Auf Hochtouren laufen die letzten Vorbereitungen für die Saisoneröffnung am Samstag, 3.10. mit Rock-Symphony-Night im Konzerthaus Freiburg. Bereits 1.400 Tickets sind verkauft, sichern Sie sich schnell die letzten Plätze!

Auf Einladung von ORSO gibt die Stammzellformation, Nini Stadlmann und Tom van Hasselt, aus Berlin am Sonntag, den 4. Oktober ein Gastspiel. Mit ihrem satirischen Musical „Alma und das Genie“ sind sie nominiert für den Deutschen Musical Theater Preis. Mehr dazu lesen Sie hier.

Der Vorverkauf für das Novemberkonzert hat bereits begonnen, so wie für alle weiteren Konzerte der Saison. Sichern Sie sich auch hier Ihre Tickets und buchen Sie die besten Plätze. Die ORSOnauten sind an der Ticket-Hotline Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr für Sie da (probebedingte Änderungen vorbehalten), Telefon 0761-7073 200.

Nur noch wenige Tage bis zur Neuauflage der Rock-Symphony-Night im Konzerthaus Freiburg am 3. Oktober. Auf Hochdruck laufen die Vorbereitungen, der letzte Schliff an neuen Stücken, neue Choreographien für den Chor, jede Menge Orga-Kram und am kommenden Wochenende proben Chor, Orchester & Solisten erstmals gemeinsam.

Sie sind noch nicht sicher, ob das Programm etwas für Sie ist? Dann kommen Sie doch bei der Öffentlichen Probe am Sonntag, 27. September ab 14.30 Uhr vorbei! Aula der Freien Waldorfschule Freiburg-St. Georgen, Bergiselstr. 11, 79111 Freiburg.

 

Nach fünf Jahren Rothaus-Arena kehren die Rock-Symphoniker für 2015 in’s Freiburger Konzerthaus zurück!

Mit der neuen „Rock-Symphony-Night“ eröffnet ORSO gleichzeitig die Spielzeit 15/16 mit insgesamt sechs Konzertprogrammen. Am Samstag, den 3. Oktober werden im Konzerthaus auch neue Stimmen und neue Titel zu hören sein!

Die offizielle Werbung für das Konzert hat noch nicht begonnen und doch sind bereits über ein Drittel aller Karten verkauft. Da das Konzerthaus mit der großen Rock-Symphony-Bühne nur ca. 1500 Personen fasst, werden die besten Plätze bald knapp.

Nach dem spektakulären Gastspiel in Luzern steht nun das nächste Event in Ötigheim vor der Tür. Für die dortigen Volksschauspiele erarbeiten die über 200 Rocksymphoniker des ORSO derzeit ein neues Programm.  Am Dienstag, den 26. August wird die größte Band der Welt erneut über 3000 Besucher vor atemberaubender Kulisse aus den Sitzen reißen. Michael Jackson und Depeche Mode, Robbie Williams und Pink Floyd, Operette und Musical, Klassik und Rockmusik – Crossover at its best!

Im Zuge der heißen Endprobenphase bietet ORSO wieder eine öffentliche Probe an

Gleichzeitig besetzt ORSO zum ersten Mal seit langem im großen Stil zusätzliche Chor- und Orchesterstellen für die vielen anstehenden Projekte in der höchst abwechslungsreichen Spielzeit 14/15. Von Bruckner bis BeeGees, Ravel bis Rolling Stones, Strauss bis Supertramp reicht die Vielfalt des ORSO. Die kommende Saison hält spannende Sinfoniekonzerte des ORSOphilharmonic, eine groovig-fetzige Weihnachtsshow, ein glamouröses Neujahrskonzert, Tanzprojekte und ein großes chorsinfonisches Projekt bereit.

Wer noch nie ein ORSO-Konzert besucht hat, neugierig aber unschlüssig ist, ORSO kennenzulernen, oder sich vor der Bewerbung ein Bild von der Arbeit von Wolfgang Roese machen will, sei herzlich eingeladen zur öffentlichen Probe am Sonntag, den 24. August ab 14:30 in der Aula des Friedrichgymnasiums, Jacobistr. 22 in Freiburg-Herdern.

Interessenten für Chor und Orchester, Amateure, Studenten wie Profis können sich unter www.orsopolis.de informieren und direkt online bewerben. Eine Vorschau auf die kommende Konzertsaison gibt es auf der Hauptseite des ORSO unter www.orso.co. Der Kartenvorverkauf ist bereits in vollem Gange.

“Es gibt keine E- und U-Musik, nur gute Musik und schlechte.” (Leonard Bernstein)

Getreu Bernsteins Motto bewegen sich die ORSOianer völlig selbstverständlich und unverkrampft zwischen Bruckner und Beatles, Mahler und Metallica, Rollings Stones oder Ravel, zwischen Film- und Sakralmusik, Gospel oder Chorsymphonie… Die große Vielfalt, überbordende Spielfreude, pure Leidenschaft und Mut zu außergewöhnlichen Programmen zeichnen das ORSO und seine Ensembles aus. Kein ORSO-Konzert endet ohne Standing Ovations, egal ob in Freiburg, Berlin oder zuletzt in Luzern. Für kommenden Herbst/Winter hat Gründer und Leiter Wolfgang Roese ein aufregendes Programm zusammengestellt.

Passend zum Trauermonat November widmen sich die ORSOphilharmoniker den “letzten Dingen”, den Fragen am Ende des Lebens und dem Umgang mit dem Tod. Im Mittelpunkt stehen Strauss’ “Vier letzte Lieder”, “Tod und Verklärung” und Bruckners monumentales letztes Werk, seine 9. Symphonie in d-moll. Neben großem Symphonieorchester tritt der Chor mit ergreifenden Werken von Holst, Barber und Roese selbst in Erscheinung.

Im Dezember geht es mit Pauken und Trompeten in die Rothaus Arena. Schon fast Tradition ist inzwischen das etwas andere Weihnachtskonzert. “Rockin’ Xmas” lautet das Motto bereits zum dritten Mal und das Rock-Symphony-Programm bekommt einen weihnachtlichen Touch. Mit Hallelujah und Heavy Metal, Chocolate and Chilli, Rosinen, Rock und Marzipan ziehen die rund 200 Rocksymphoniker alle Register, lassen Grenzen zwischen E- und U-Musik vollends verschwinden und sorgen für Gänsehaut pur.

“Walzerfreud’ und Teufelszeug” gibt es im Neujahrskonzert im Januar. Wer kennt nicht Ravels magischen Bolero, den atemberaubenden “Zauberlehrling” von Dukas oder die hochromantische Klaviermusik von Rachmaninow. Im Walzerrausch tanzen Wolfgang Roese und seine ORSOphilharmoniker mit dem Publikum gemeinsam ins neue Jahr, aber es ist auch ein Tanz mit dem Teufel!

  • “Von letzten Dingen” – Novemberkonzert | 01.11.14 – Konzerthaus Freiburg

    Großer Chor & Orchester des ORSOphilharmonic mit Bruckner, Strauss, Holst, Barber und Roese

  • “Rockin’ Xmas” – Weihnachten mit ORSO | 20.12.14 – Rothaus Arena Messe Freiburg

    Über 200 Rocksymphoniker in Chor, Orchester und Band mit großartigen Solisten

  • “Walzerfreud’ und Teufelszeug” – Neujahrskonzert | 09.01.15 – Konzerthaus Freiburg

    Die ORSOphilharmoniker mit Werken von Ravel, Strauß, Rachmaninow, Liszt, Dukas u.v.a.

 

„Rockin‘ Xmas“ – Die weihnachtlich-groovige, sinnlich-besinnliche Crossovershow der über 200 Rocksymphoniker findet erneut kurz vor Heiligabend in der Rothaus Arena der Messe Freiburg statt. Mit Chocolate und Chilli, Heavy Metal und Halleluja, Rock und Rosinen erleben Sie ein Weihnachtskonzert der ganz anderen Art!